„Seide“ von Alessandro Baricco

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Heute gibt es nur eine kleine Rezension, denn es handelt sich auch nur um ein kleines Buch mit kaum 150 Seiten! „Seide“ habe ich unbedingt lesen wollen, nachdem ich vor ein paar Jahren den dazugehörigen Film mit Keira Knightley und Michael Pitt gesehen habe. Der Roman spielt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und erschien erstmals 1996.

Worum geht’s? Der Seidenraupenhändler Hervé Joncour begibt sich auf eine Reise von Frankreich in das bis damals noch unbekannte Japan, das Ende der Welt. Dort trifft er auf eine für ihn scheinbar unerreichbare und umso geheimnisvollere schöne Frau.

Was für eine wundervolle kleine Geschichte. Schon nach dem ersten Satz war ich verliebt in diese zarte Sprache. In vielen kurzen Kapitel begeben wir uns auf diese Reise des Seidenraupenhändler. Trotz der zarten. leichten Worte ist die Landschaft bildgewaltig beschrieben. Gefühlvoll und poetisch erzählt diese kurze Geschichte von Sehnsucht und Liebe. Besonders gut gefallen haben mir übrigens die Kapitel der Reise. Sie sind fast genau wortgleich, doch ändert sich eine Kleinigkeit von Reise zu Reise, dieses eine Wort passt wiederum zu den Umständen der Reise. Sie markieren quasi einen neuen Lebensabschnitt und zeigen die zeitliche Veränderungen.

Fazit Ein kleiner wunderschöner Roman den ich jedem Empfehlen kann! Sprachlich wirklich sehr sehr schön.


„Seide“ | Alessandro Baricco | Hoffmann und Campe | 144 Seiten

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