„Elefant“ von Martin Suter

Heute gibt es für euch eine Rezension zu Martin Suters Roman „Der Elefant“. Suter zählt zu meinen Lieblingsautoren und daher habe ich mich sehr über dieses Buch, welches bereits 2017 erschien, gefreut. Zudem thematisiert der Roman die Gentechnik, was ja ein großer Teil meines Studiums ausgemacht hat.

Worum geht’s ? Eines Morgens, sieht der Obdachlose Schoch in seiner Höhle einen kleinen pinken Elefanten. Natürlich denkt er zunächst, alles sei nur eine Halluzination, doch schon bald merkt Schoch, dass das kleine Wesen sehr real ist. Dass es existiert weiß auch derjenige, der es erschaffen hat und dieser jemand möchte sein Werk um jeden Preis zurück haben. Eine amüsante und berührende Schnitzeljagd beginnt!

Martin Suters Schreibstil konnte mich auch hier mal wieder überzeugen! Rückblickend erfahren wir, wie dieser kleine pinke Elefant entstand und natürlich auch, wie er plötzlich in der Höhle eines Obdachlosen landet. Das Katz und Maus-Spiel ist spannend, aber auch mit erfrischend einfachen Worten geschrieben. Auf der einen Seite haben wir einen Zirkusdirektor und einen Genforscher, auf der anderen Seite einen Elefantenflüsterer, Tierärzte und einen Obdachlosen. Na, wenn das mal keine tolle Kombi ist! Und mittendrin immer dieser süße Elefant! Natürlich thematisiert Suter hier die Genmanipulation und was mit dieser, abseits der Medizin, möglich ist. Dabei hat mir gefallen, dass er dem Leser keine starke Diskussion aufdrückt, sondern nur an einigen wenigen Stellen Pro und Kontra anspricht. Dadurch wird das Thema beim Leser zwar angeregt, jedoch nicht so sehr, dass es von der tollen Geschichte ablenkt. Was soll ich sagen, was die meisten unter euch nicht eh schon wissen? Es ist ein so tolles Buch! Ich habe die Geschichte um diesen kleinen pinken, leuchtenden Elefanten geradezu aufgesaugt.

Fazit: Martin Suter hat mit „Elefant“ wieder einen wunderbaren Roman geschrieben, der mich nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich überzeugt hat! Eine absolute Leseempfehlung!


„Elefant“ | Martin Suter | Diogenes Verlag | 352 Seiten

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