Zum Thema Werbung und Sicherheit auf Blogs (LBM-Blogger:Sessions)

Viele von euch, die auf der diesjährigen Leipziger-Buchmesse (LBM) gewesen sind, waren auch bei dem ein oder anderen Vortrag der Blogger:Sessions. Da allerdings nicht jeder bei der LBM oder bei allen Vorträgen der Sessions gleichzeitig sein konnte, habe ich mir gedacht, ich gebe ein paar wichtige Infos an euch weiter, welche das Thema Werbung und Sicherheit rund um den Blog betreffen. Zum Thema Werbung auf Blogs hat Tilman Winterling von 54books einen sehr tollen, verständlichen Beitrag mit vielen Beispielen gehalten. Was mir aufgefallen ist, sind die Details, die einen Blogbeitrag, insbesondere Rezensionen, kennzeichnungspflichtig machen. Ein zweiter Vortrag wurde von Susanne Kasper von Literaturschock gehalten. Hier wurden Dinge besprochen, die mit der Sicherheit unseres Blogs in Verbindung stehen und damit auch das aktuell sehr wichtige Thema des neuen DSGVO Gesetzes berücksichtigen.

[Weiter unter habe ich euch noch nützliche Links angehängt! ]

Der Teufel steckt im Detail

Das Thema Werbung betrifft nicht nur uns als Blogger, sondern auch Youtuber und sogar unsere Instagram-Posts. Zwar wurde immer wieder erwähnt, dass Buchblogger, als eher kleinere Gruppe ( im Vergleich zu Modeblogger, Travelblogger etc.) eher weniger im Fokus der Abmahnungen und Anzeigen stehen, doch das ändert nichts daran, dass wir uns an gewisse Regeln oder eben Gesetze zu halten haben. Anstatt euch nun an dieser Stelle zu sagen: Was ist denn eigentlich Werbung, nehme ich den etwas einfacheren Weg und sage euch: Was ist keine Werbung. Wer unabhängig und ohne finanzielle Gegenleistung handelt, macht keine Werbung. Das ist, denke ich, irgendwo klar. Ein Rezensionsexemplar (RE) alleine, ist noch kein Grund eine Rezension als Werbung markieren zu müssen. Aber wie heißt es so schön? Der Teufel steckt im Detail!

Eure positive Rezension klingt nach Marktschreier und erinnert nur wenig an einen Redaktionellen Beitrag? Herzlichen Glückwunsch, das ist Werbung. Das soll nicht heißen, dass eure Rezension nicht positiv sein und eine Empfehlung enthalten darf, aber ihr müsst euch eben mit der Bewertung auseinandersetzten und solltet nicht einfach nur eine „Reklamenhafte Sprache“ verwenden. Der Marktschreier soll hier auch nur ein Extrem-Beispiel sein. Ein „Das Buch war so so super, Kauft es euch!“ reicht einfach nicht aus um nicht als Werbung zu gelten. Mit einem „Das Buch war super, weil … und … Aber dann war da noch …“ , also einer kritischen Auseinandersetzung, macht ihr euch das Leben in dieser Hinsicht leichter. Wenn ihr zwar unabhängig schreibt, aber ein Entgeld bekommt, theoretisch also Werbung macht, dann ist diese kritische Auseinandersetzung ( und auch eine negative Rezension) ein Merkmal dafür, dass ihr den Beitrag diesbezüglich nicht als Werbung markieren müsst. Auf direkte Kaufappelle sollte man einfach ganz verzichten. Ein weiterer Punkt, der immer wieder Fragen aufwirft, sind Verlinkungen! Zum einen gibt es hier Affiliate Links: Das ist Werbung, meine Freunde. Und es reicht leider nicht, einmal in der Seitenleiste einen immer sichtbaren Hinweis zu diesen Links zu haben. Dieser Link muss immer extra als solcher gekennzeichnet sein. Aber nicht nur Affiliate-Links müssen bedacht werden: Links, die zur Website des Verlags führen sind auch kennzeichnungspflichtig . Unabhängig davon, ob diese Seite einen eigenen Shop anbietet oder nicht. Und auch unabhängig davon, ob  Rezensionsexemplar oder kein RE. Eine Ausnahme stellen hier Links dar, die als Quellenangabe für Klappentexte oder Bilder dienen und als „Quelle“ dastehen. Das sind in meinen Augen erst mal die allerwichtigsten Dinge, aber es gibt natürlich noch mehr: Es gibt viele Blogger, die gerne Buchinformationen wie die ISBN und den Buchpreis erwähnen: Theoretisch Werbung, also am besten weglassen! Dass ihr auch eine Kennzeichnung braucht, wenn der Verlag euch explizite Vorgaben zur Rezension macht (zum Beispiel die Anzahl der Worte), ist eigentlich logisch, oder?  Wer neben Büchern noch andere Produkte bewertet, zum Beispiel Make-Up oder einen Fitness-Smoothie und hierfür den Produkt-Slogan verwendet muss auch eine Kennzeichnung von Werbung haben. Werbung hier, Werbung da… Diese Dinge müssen auch für Instagram bedacht werden. Allerdings ist das Foto eines Buches alleine noch kein Grund zur Kennzeichnungspflicht, ihr müsst jetzt also nicht alle eure Bilder mit Hashtags versetzen. Für Booktuber gibt es noch ein paar Extra-Regeln, allerdings habe ich mir dazu nicht wirklich etwas notiert, da es nicht mein Bereich ist.

#ad ist keine ausreichende Werbungskennzeichnung

Kennzeichnung alleine ist erst der halbe Weg. Man muss es aber auch richtig machen: „Anzeige“ und „Werbung“ sind als Kennzeichnung gültig. Und wenn ich es richtig verstanden habe, dann muss man auch nicht jedesmal Monstersätze á la „Hiermit kennzeichne ich  Blablabla gemäß dem Gesetz XYZ als Werbung“ schreiben, sondern das Wort Werbung reicht aus. Jeder Mensch versteht was dieses Wort bedeutet und darauf kommt es an. Viele wissen auch was mit „ad“, „sponsored“ und „Unterstützt durch“ gemeint ist, allerdings sind dieses Kennzeichnungen hier nicht gültig. Das mag vielleicht für englischsprachige Nutzer im englischsprachigen Raum gehen, aber nicht für uns.

Wie ihr seht, muss man viele Dinge beachten, um zu wissen, ob ein Beitrag kennzeichnungspflichtig ist. Wenn ihr euch in der Rezension  kritisch mit einem Buch auseinandersetzt, dann ist es nicht automatisch Werbung, auch wenn ihr vielleicht ein Entgeld* bekommt. Wenn ihr aber in derselben Rezension noch Links zur Verlagsseite oder zu Drittanbietern habt, müsst ihr diese wiederum kennzeichnen, am besten mit einem „Werbung“ davor. Viele Dieser Dinge sind Kleinigkeiten und sehr einfach umzusetzen. Das müsstet ihr jetzt dann eigentlich auch rückwirkend für alle bereits geschriebenen Beiträge überprüfen und ergänzen.

* Entgeld muss nicht unbedingt ein Geldbetrag sein, auch ein Rezensionsexemplar zählt dazu. In wiefern die Höhe eines tatsächlichen Geld-Betrages eine Rolle spielt, kann ich momentan nicht sagen.


Basics, die unseren Blog schützen

Das nächste leidige Thema ist die Sicherheit im Netz. Und damit ist nicht nur die eigene Sicherheit gemeint, sondern auch die eurer Leser und die eures Blogs. Wenn eure Blog-Daten gehackt werden, und ihr nicht alles mögliche dafür getan habt, das zu verhindern, habt ihr ein Problem. Das beginnt schon mit so simplen Dingen wie Passwörtern. Ich fand es sehr erschreckend, dass einige der am häufigsten genutzten Passwörter „12345“ oder „hallo“ oder „hallo123“ sind. Passwörter sollten zum einen so gemacht sein, dass euer Ex-Freund oder eure böse Schwester sie nicht durch einen Blick ins Freundschaftsbuch herausbekommen, sie sollten aber auch lange genug sein um vor Hacker-Bots zu schützen. Am besten nimmt man eine Kombination aus Zahlen, Schriftzeichen und auch Symbolen wie Fragezeichen. Und ganz wichtig: Umso länger, umso sicherer! Ich weiß, dass ist so ein Punkt wo viele mit den Augen rollen werden, aber es ist nun mal die Basis. Dazu gehört auch, dass man vor allem für soziale Medien eine Zwei-Schritt-Authentifikation benutz, d.h. neben dem Passwort wird noch eine zweite Bestätigung benötigt. In der Regel sind das Codes, die über SMS an euch gesendet werden. Nervig, aber sicherer! Ein Punkt über den ich mir bisher nie Gedanken gemacht habe sind auch die Benutzernamen. Hierfür wurde uns geraten, neben dem Administrator auch einen Autor oder Redakteur zum Blog hinzuzufügen. Mit dem  Administrator-Nutzer hält man sich  dann nur im Hintergrund auf und ist eben für Einstellungen etc. zuständig, aber nur mit dem  Autor/ Redakteur-Nutzer schreibt ihr eure Beiträge. Denn nur dieser Name wird dann unter euren Beiträgen angezeigt. Wenn nämlich euer Anmelde-Name, gleichzeitig der Name ist, der über euren Beiträgen erscheint, ist das schon die halbe Miete für einen Hacker. Eine weitere Sicherheitslücke, welche die Hacker-Angriffe vereinfachen, sind nicht-aktualisierte Plug-Ins und Programme. Wenn die Nachricht über eine neu verfügbare Version XYZ zu Verfügung steht: Schnell aktualisieren und keine Angst vor Verlusten haben. Man kann davor auch noch die Daten sichern ( zumindest bei WP).

Mehr Entscheidungsfreiheit für Leser

Diese Basics sind ziemlich einfach zu befolgen, aber jetzt kommen wir zu dem etwas unschöneren Teil, der viele Blogger gerade zur Verzweiflung bringt und in eine ganz bestimmte Ecke drängt. Und diese Ecke heißt Selbst-Hosting. Mit der neuen DSGVO, die eigentlich gar nicht so neu ist, kommen vor allem Blogger ins Schwitzen, die bisher bei blogger (Google) oder bei der Gratis-Version von WordPress bloggen. Viele Regelungen betreffen die Entscheidungsfreiheit eurer Leser und verlangen nach Häkchen-Setzung oder Ablehn-Buttons. Ein Beispiel hierfür sind die Cookie-Banner. Inzwischen sehe ich diese Banner auf so gut wie jedem Blog, was ja schon mal sehr toll ist. Allerdings ist der damit in Verbindung stehende „Okay“-Button nicht genügend. Eure Leser müssen auch einen Button bekommen, mit dem sie die Verwendung von Cookies ablehnen können. Und schon hier habe ich als WP-Nutzerin ein Problem: Ich kann diesen Banner nicht beeinflussen. Ich kann auch keine Bestätigungsformulare für Kommentare setzen. Ich kann vieles nicht, weil ich keine Plug-Ins verwenden kann.

Es hilft wohl alles nichts: Am besten steigt man dazu um, seinen Blog selbst zu hosten. Und zwar bei Diensten, die mit dem Gesetz vereinbar sind. Dazu eignen sich dann vor allem deutsche Anbieter. Wer jetzt Angst vor hohen Kosten hat: Eine eigene Domain ist nicht sehr teuer und kostet im Jahr nur wenige Euro. Und es gibt kostenlose Webspace-Anbieter, wie mir bereits berichtet wurde. Zudem kann man die aktuelle Blog-Adresse umleiten. Ich weiß, dass viele abgeschreckt sind, wenn sie vom Selbst-Hosten lesen, und auch ich hatte beim Aufsetzen meines Zweit-Blogs zunächst wirklich Probleme. Allerdings gibt es hierfür sehr viele Tutorials und ich bin mir sicher, dass man auch Hilfe bekommt, wenn man erfahrene Blogger fragt. Für aktuelle WP-Blogger heißt das übrigens nicht, dass man sich von der gewöhnten Nutzer-Oberfläche verabschieden muss: Man kann ja einfach zu wordpress.org wechseln, dann ändert sich in diesem Sinne nichts. Und man muss auch nicht plötzlich zum Programmier-Experte werden! Zum Thema Selbst-Hosting könnte man hier natürlich noch viel mehr schreiben, aber das würde den Rahmen dieses (schon sehr langen) Beitrages sprengen.

Wer Plug-Ins bereits oder in Zukunft verwenden kann, sollte ebenfalls darauf achten, dass diese mit dem europäischen Recht konform gehen müssen. Das allseits beliebte Jet-Pack, ist in dieser Hinsicht zum Beispiel eine sehr schlechte Wahl. Das ebenfalls beliebte Facebook-Widget, welches eure Seite einblendet ( kein Plug-In), sollte übrigens auch von eurer Website verschwinden. Facebook sammelt unverschlüsselt (!)  die Daten eurer Besucher und das auch durch dieses Widget. 

Es gibt so vieles zu tun, um der neuen Verordnung gerecht zu werden, dass ich nicht auf alles einzeln eingehen kann. Wie bereits erwähnt, betrifft vieles die Entscheidungsfreiheit eurer Leser: Häkchen hier und Häkchen da für Kommentare und andere Formulare. Recht auf Löschung von Daten ( Name, Mail-Adresse etc), sichere Website-Verschlüsselung ( SSL HTPPS), Bestätigungsmail für Newsletter, Share-Buttons dürfen keine Daten erheben, und so weiter. Einige dieser Dinge gibt es zwar durch WP.de bereits automatisch ( z.B. htpps), aber andere Probleme könnt ihr ohne Plug-Ins einfach nicht beheben. Die Folien der Präsentation von S. Kasper soll es auch noch  auf ihrer Seite geben, dann könnt ihr euch dort noch einmal genauer darüber  informieren, welche Änderungen und Sicherheiten wir in Zukunft beachten müssen.


Einerseits war dieser Beitrag nun sehr lang, andererseits kann man zu beiden Themen noch sehr viel mehr sagen. Für mich war wichtig euch mitzuteilen, dass 1.) die Werbungskennzeichnung durch viele kleine Details zur Pflicht wird und 2.) dass man wohl oder übel zum Selbst-Hosting wechseln und einige stressige Stunden in Kauf nehmen muss. Ich hoffe, dass keiner so Abgeschreckt wurde, dass er mit dem Bloggen aufhören möchte und ich denke auch, dass viele Dinge einfach umsetzbar sind. Wenn ihr etwas im Text verbessern oder Ergänzen möchtet, schreibt mir doch gerne in dem Kommentaren.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass all diese Angaben ohne Gewähr und auch keine 1 zu 1 Wiedergabe der gesagten Worte von T. Winterling und S. Kasper sind.


Eine sehr hilfreiche Seite ist „Blogmojo“, dort findet ihr super Tipps um euren Blog DSGVO-konform zu machen. Welche DInge sind generall zu beachten? Welche Plugins sollte ich besser nicht installiere? Und welche alternativen gibt es?

120 Plugins im Check
DSGVO-Checkliste

 

 

 

25 Kommentare Gib deinen ab

  1. Liebe Pia,

    danke für diesen tollen Beitrag! Ich habe am Wochenende schon auf Twitter ganz viele Tweets diesbezüglich gesehen und dachte mir: Oh Schreck, mit dem dem neuer neuen Datenschutz-Verordnung musst du dich auch bald mal auseinandersetzen.
    Tatsächlich habe ich schon seit ein paar Monaten vor, von dem kostenfreien WP Abstand zu nehmen und zum kostenpflichtigen WP zu wechseln. Allerdings wollte ich es mir einfach machen (und den Anschluss zu WP nicht verlieren) und wollte einfach bei WP.com auf einen Business-Tarif upgraden. Kommt man da auch von Jetpack weg, weißt du das zufällig? Denn dort kann man ja dann endlich Plugins installieren, sollte also kein Problem sein?! Oder gibt es auch dort Datenschutzlücken?
    Achja – Du hast WP.org angesprochen. Was ist denn das? Kannst du mir dazu ein paar nähere Informationen geben, unter Umständen bin ich interessiert. 😉

    Herzliche Grüße,
    Sabrina

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Sabrina,
      es freut mich dass die der Beitrag gefällt. Zu dem Upgrade kann ich leider nicht allzu viel sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass man durch die Nutzung von Plug-Ins schon mal einen Schritt nach vorne geht. Jet-Pack ist einfach sehr sehr vielseitig und auch bekannt, sodass viele Leute das direkt nutzen und sich nicht die Mühe machen, 10 verschiedene Plug-Ins zu nutzen. Leider braucht man das soweit ich weis auch, um den WP-Folgebutton und Like-Button zu erhalten ( 100% sicher bin ich mir allerdings nicht.)

      WP.org ist für Leute, die selbst Hosten. D.h. du kauftst dir bei einem Anbieter eine Domain zum Beispiel meinblog.de und Webspace. Ich habe das damals über webgo.de gemacht, aber ich denke, ich werde wechseln. Wie auch immer, über WP.org kannst du dir das WP-Programm runterladen und dich mit deiner freigeschalteten Domain dort einrichten. Es dauert etwas und ist nicht super easy, aber mit etwas Geduld und Hilfe ist es aufjedenfall machbar. Und ich denke, am Ende lohnt es sich auch. Man hat sehr viel mehr Möglichkeiten, auch was das Design etc. angeht. Im Prinzip ist das günstiger als ein Upgrade!

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      1. Interessant! Also günstiger wird es auf jeden Fall sein, denn das kostenpflichtige WP ist jetzt nicht gerade ein Schnäppchen und hat auch nicht wirklich viel Webspace dabei. Wenn ich das aus meiner Laien-Position mal so in den Raum werfen darf.
        Wieso ich das überhaupt in Erwägung gezogen habe und nicht direkt selbst hosten möchte, ist schlicht und einfach die Bequemlichkeit. Wie du schon sagst, WP nimmt einem einfach Vieles ab, worum man sich nicht kümmern muss. Ich bin sicher, wenn ich selbst hosten würde, wäre das eine Katastrophe, weil ich einfach zu viele Dinge nicht beachten würde, weil sie mir als selbstverständlich erscheinen. Und ich habe keine Kenntnisse in „Webseiten hosten“.
        Ich wüsste jetzt beispielsweise nicht einmal, was ich mit der Datei von WP.org anstellen soll (ja na klar, die lade ich dann auf dem Server hoch, wo ich dann hoste, klar), aber wo schreibe ich dann meine Texte, habe ich eine WP-Oberfläche, wie kann ich die Plugins installieren, wie schaffe ich es, dass ich von meiner alten Adresse weiterleite, wie nehme ich meine Follower mit (großes Thema!) und vor allem – ich möchte nicht den kompleten Content noch einmal frisch eingeben, sondern es wäre schön, wenn er direkt „da“ wäre. Verstehst du was ich meine?
        Also, wie du siehst. Es ist einfach die Bequemlichkeit, wieso ich darüber nachdachte, einfach zum kostenpflichtigen WP zu wechseln. Aber das liegt vermutlich daran, dass ich mir nicht im Geringsten vorstellen kann, wie es stattdessen funktionieren soll.

        Sorry, dass der Kommentar nun so lang geworden ist!

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      2. Pialalama sagt:

        Also soweit ich das weiß, kann man den Inhalt des aktuellen Blogs herunterladen ( irgendwo in der Side-Bar gibt es den WP-Admin und dort in der Side-Abr kann man wiederrum ein Fenster öffnen, dass dich zu dem Button führt, mit dem man alle Blog-Daten ( Kommentare, Bilder, Beiträge etc) herunterladen kann. Diesen Ordner kann man dann anscheinend in das Verzeichnis des neuen Blog einfügen un dann ist auch alles wieder da. Für das weiterleiten scheint es auch irgendwo ein Häkchen zum Setzen zu geben. Über WP-Org kannst du auch ganz normal deine aktuelle WP-Oberfläche behalten und deine Beiträge ganz normal über den Button rechts oben schreiben.

        Kein Problem!

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      3. Das klingt wirklich gut, da muss ich mich doch noch einmal genauer informieren. 🙂

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      4. Pialalama sagt:

        Nur für den Fall: WP-Admin < Werkzeuge < Daten Exportieren.

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      5. Perfekt. Dankeschön! Tatsächlich habe ich ab Mittwoch Urlaub, da würde sich das ja eigentlich anbieten. Habe aber mit Masterthesis und Co. eigentlich schon genug um die Ohren.. und ich bin mir sicher, dass ein Blogumzug ungeahnte Ausmaße annehmen kann und wird und Unmengen an Zeit schlucken wird. Hm!

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      6. Pialalama sagt:

        Ich stecke gerade auch mitten im Schreben meiner BA, und werde mich auch vorerst nur darauf konzentrieren. Aber ein Wochenende wird man für so einen Umzug schon einplanen müssen, zumal man ja noch eine Domain braucht und es 24h dauern kann, bis diese freigeschalten ist.

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  2. Tina sagt:

    Liebe Pia,

    best Zusammenfassung ever. Danke dir. Es gab schon die erste Frage, ob ich das wirklich richtig verstanden habe.

    Viele Grüße Tina

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Tina,
      freut mich, dass ich helfen konnte!

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  3. kaisuschreibt sagt:

    Danke für den Beitrag. Er fasst fein das zusammen, was ich schon wusste und durch twitter die Tage mitbekommen habe 🙂
    Nur, diese Sache mit der „Anzeige“ find ich hier nicht. Hab gelesen, dass es wohl als sicher gilt, wenn man Buchinfos mitsamt den erwähnten LInks zum Verlag separat kennzeichnet mit „Anzeige“ Dann ist man auf der sicheren Seite. War das der gleiche Vortrag? Hast du das auch so aufgefasst?

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo,

      Eigentlich hatte ich das im Beitrag erwähnt, aber vielleicht kommt das nicht so deutlich rüber. Man muss Links zum Verlag und die bibliographischen Daten ( wobei ich glaube, dass sich das hauptsächlich auf Preis & ISBN bezieht) extra kennzeichnen. Und ich habe es so verstanden, dass man das auch z.B. einen Rahmen um diese Daten machen kann ( zur optischen Abgrenzung) und dann diesem ganzen Rahmen die Anmerkung Werbung/ Anzeige verpasst. Es muss sich halt klar abheben und deutlich sein, dass die Bemerkung sich auf die Daten im Rahmen bezieht.

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      1. kaisuschreibt sagt:

        Hatte das „ISBN weglassen“ gesehn, was ich eh nicht mache.
        Aber gut zu wissen – so ein kleines Wörtchen schadet ja eigtl niemanden und es ist fix eingefügt … in bald 400 Kritiken *im Kreis renn*
        XD

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  4. Danke für die Zusammenstellung. Viele nützliche und hilfreiche Tipps und Anregungen.

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  5. Ella sagt:

    Hallo Liebe Pia,

    vielen Dank für das Weitergeben dieser Informationen. Ich habe mich bereits weitgehend informiert gehabt, aber es noch einmal zusammengefasst zu lesen, war super.
    Ich hätte aber eine Frage zu einer Frage, die mir immer noch durch den Kopf spukt, vielleicht kannst du Abhilfe schaffen.
    Wenn ich bei Autorenname, Buchtitel und Verlag die jeweilige Verlagseite verlinke, reicht es dann gesetzlich nicht, wenn ich in einem Absatz unten geschrieben habe, dass die Links zu werbezwecken zum Verlag führen?
    Da finde ich die gesetzliche Regelungen nämlich etwas schwammig 😦
    Das mit den bibliographischen Informationen war mir tatsächlich neu. Heißt das, wenn ich Preis und ISBN weglasse, ist es keine Werbung oder bezieht sich das auf alle bibliographischen Informationen wie Genre, Seiten, Übersetzer etc?

    Vielen Dank noch mal für diesen tollen Beitrag! 🙂

    Alles Liebe,
    Ella

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Ella,

      das mit der Verlinkung kann ich leider nicht genau sagen, aber ich habe es so verstanden, dass man zum Beispiel einen Kasten um diese Links machen kann & diesen Kasten dann mit „Anzeige“ oder „Werbung“ markiert.

      Ich persönlich habe es so verstanden, dass man dass bei Preis & ISBN machen muss. Bei Seitenanzahl, Genre und Übersetzer denke ich, dass man das nicht machen muss. Diese Infos haben ja nichts direkt mit einem Kauf zu tun. Aber wenn man den Preis und die ISBN hinschreibt, dann ja weil man den Leuten eine Kauf zutraut.

      Aber ich bin keine Juristin, vielleicht wendest du dich da direkt an T. Winterling.

      Liebe Grüße,
      Pia

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      1. Ella sagt:

        Hallo Pia,

        Vielen Dank für die Antwort.
        Ich werde da auf jeden Fall noch ein bisschen Intensiver recherchieren 🙂

        Liebe Grüße,
        Ella

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  6. Jessy sagt:

    Hey Pia,

    Ich danke dir wahnsinnig für deinen Beitrag! Ich glaube, jetzt habe sogar ich es verstanden.
    Eine kleine Frage am Rande noch: Kannst du mir vielleicht beantworten, was es heißt, wenn ich nicht selber hoste? Also wenn ich einfach bei WordPress bleibe, was genau kann mir passieren? Ich würde gerne wechseln, aber es wäre doch gut zu wissen, wie schnell das passieren muss :’D

    Liebe Grüße,
    Jessy

    Gefällt 1 Person

    1. Pialalama sagt:

      Hallo Jessy,
      Momentan ist es so, dass WP dir einfach nicht die Möglichkeiten bietet, alle nötigen Dinge zu unternehmen, damit dein Blog den Richtlinien von DSGVO entspricht. Zum Beispiel sind die Statistiken von Jetpack. Zudem kann man eine der Frei-Version keine Plug-Ins installieren, die eventuell helfen könnten um deinen Blogsicherer zu machen. Dafür braucht man, glaube ich, den Business-Tarif.

      Allerdings habe ich die auf Twitter mitbekommen, dass WP anscheinend daran arbeitet, dass man in Zukunft die neuen Regelungen einhalten kann. Ich würde also noch ein paar Wochen abwarten.

      Liebe Grüße,
      Pia

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      1. Jessy sagt:

        Ahh, dankeschön! Dann werde ich mal sehen 😀

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  7. Janna | KeJas-BlogBuch sagt:

    Toller Beitrag! Nur bin ich immer noch nicht schlauer 😀 Na klar sag ich, wenn das Buch begeistern konnte „Los kaufen“, habe mich aber denke ich sehr wohl mit dem Inhalt auseinander gesetzt … Werbung oder nicht? Mist das ich die Session nicht mitbekommen habe! Denn auch Links zu Amazon oder dem Verlag sind dann auch Werbung – auch wenn es keine Affiliate-Links sind? Mich macht dieses ganze Thema nur noch kirre, schließlich ist es ein Hobby, bei dem ich keinerlei Bezahlung erhalte …

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    1. Pialalama sagt:

      Ich denke, im Ernstfall (!) kommt es ein bisschen auf das Gesamtbild an. Aber ich umgehe solche direkten „Kauf“-Apelle eh schon lange und sage einfach: Dieses Buch sollte jeder haben, oder so 😀 Bei den Links scheint es tatsächlich immer Werbung zu sein. Ich finde es auch total bescheuert, weil sich jeder normale Mensch unter Werbung einfach etwas anderes vorstellt, als eine Rezension in der ein Link zum Verlag vorkommt.

      Aber gut, ich denke, viele Dinge kann man einfach umgehen, und ich klicke sowieso nie auf irgendwelche Verlags-Links und dass das bei mir jemand mal gemacht hat, ist auch erst zweimal vorgekommen.

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    2. Pialalama sagt:

      Übrigens, danke für die Verlinkung auf Twitter 😉

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      1. Janna | KeJas-BlogBuch sagt:

        Manchmal kann ich die nicht umgehend, weil mich das Buch einfach flasht und nun kommt diese Selbstzensur oder das einbauen von Werbung|Anzeige – ich finde das wirkt doch besonders für Nicht-Blogger*innen wie eine gekaufte Besprechung -.-
        Ich glaube ich bin einfach grundlegend genervt, da das Bloggen momentan Ausmaße nimmt die einem Beruf gleich kommen und wir sind doch alle nur wegen der Freude am Lesen hier …

        Sehr gerne (teilen), ist ja auch ein toller Beitrag!

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