Das kennt doch jeder! Immerhin ist es ein Klassiker… [Gedankenfragmente #3]

Es ist wieder Zeit für ein Gedanken-Fragment: Ein Gedanke über den ich unbedingt sprechen möchte, der aber nicht komplett von mir beschrieben werden kann. Ich versuche wie immer, das ganze so verständlich wie möglich zu verfassen, aber manchmal geht es in meinem Köpfchen ganz schön wirr hin und her. 


In meinem letzten Gedankenfragment habe ich einen kleinen Appell an euch/uns Blogger geschrieben, dass wir in unseren Beiträgen auch an Nicht-Blogger denken sollten. Dabei bin ich auch darauf eingegangen, dass man zum Beispiel in einer Rezension nicht davon ausgehen sollte, dass der Inhalt eines bekannten Buches jedem bekannt ist. In diesem Moment habe ich mich vor allem auf Bücher wie zum Beispiel Harry Potter, Twilight oder andere bezogen, die der ganzen Welt durch ihre Film-Adaptionen bekannt geworden sind – zumindest was den Titel angeht. Heute möchte ich das Thema noch mal aufgreifen, jedoch vor allem in Bezug auf Klassiker diskutieren.

Das ist ein Klassiker, das kennt doch jeder! 

Die Definition eines Klassikers bezieht sich in erster Linie darauf, dass ein Buch über sehr lange Zeit bekannt geblieben ist und häufig auch nichts an seiner Aktualität verloren hat. Zwar treffen nicht immer alle Merkmale (auf die man bei Recherchen trifft) auf jeden Klassiker zu, aber zumindest einige von ihnen. In meinen Augen heißt „bekannt sein“ nicht automatisch, dass man gekannt wird, sondern eher das man ERkannt wird. Was meine ich damit?

Ach das Buch! Um was geht’s da doch gleich? 

Seit ich vor ein paar Jahren damit angefangen habe gezielt Klassiker zu lesen, sind mir unglaublich viele Titel über den Weg gelaufen. Viele davon waren mir bekannt, sehr viele aber auch nicht. Doch auch wenn ich einen Buchtitel oder einen Autor sofort wiedererkannt habe, wusste ich über den Inhalt der Bücher sehr wenig. Meistens wusste ich nur ganz grob worum es ging.  Ich habe das Buch also erkannt, hätte aber niemandem sagen können, dass ich das Buch, also den Inhalt, tatsächlich kenne. Und ich denke, dass das irgendwo auch ein Problem der Klassiker ist.
Man geht davon aus, dass alle Menschen den Inhalt eines Buches kennen, nur weil es doch ein Klassiker ist. Dadurch werden Klappentexte häufig sehr kurzgehalten, oder verraten schon zu viel. Und das ist in meinen Augen ein Problem. Ich finde, man darf nicht erwarten, dass jede Generation an Leser ein Buch aus dieser und jener Zeit kennt. Man kann nicht alles kennen. Auch wenn es ein Klassiker ist. Von Lolita habe ich zum Beispiel vor ein paar Monaten das erste Mal gehört. Nur den Titel. Und den Autor dessen Namen ich leider schon nicht mehr weiß. Seither habe ich zwei weitere Beiträge zu diesem Buch gelesen und in beiden Beiträgen wurde nicht erwähnt um was es eigentlich geht. Aber eine Diskussion gab es. Nur konnte ich damit dann eben nichts anfangen (Ich habe die Bloggerinnen auch darauf angesprochen). Natürlich neigt man bei einem sehr bekannten Werk dazu, davon auszugehen, dass auch jeder andere Mensch den Inhalt kennt und eine Inhaltsangabe überflüssig ist. Aber wie man sieht, ist das keineswegs der Fall. Und ich muss hier erwähnen, dass ich das bei Beiträgen über Klassiker sehr häufig lese. An anderen Stellen liest man wiederum zu viel vom Inhalt, weil es ist ja ein Klassiker und es weiß eh jeder was passiert. Jeder weiß das Romeo und Julia sterben. Jeder weiß, dass Elizabeth und Mr. Darcy doch noch ihr Happy End bekommen… (Falls Ihr das nicht wusstet, dann tut mir der Spoiler sehr leid. Wenigstens wisst ihr dann, was ich meine!)

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Von meinen bisher gelesenen Klassikern, gab es nur ein einziges Buch, bei dem ich vorher tatsächlich ziemlich genau wusste, um was es geht: Romeo und Julia. Faust? Ach, irgendwas mit Gott und Teufel…, Stolz und Vorurteil? Ahh, das Buch zu dem Film…irgendwas mit Liebe. Die Schatzinseln? Schatz+Insel=Schatzinsel. Ich kannte bisher von allem nur das aller Gröbste. Aber ich wusste nie um was es tatsächlich geht. Bei meinen älteren Buchausgaben habe ich das dann auch tatsächlich erst während dem Lesen erfahren, da man dort nach einer Inhaltsangabe nur vergeblich sucht.

Wie soll man auch alle Klassiker kennen? Mal ganz abgesehen davon, dass es keine offiziellen Klassiker-Listen gibt, bin ich bei meinen Recherchen auf eine Zahl von 30.000* gestoßen. So, und jetzt zeig mir mal die Person, die mir diese 30.000 Bücher (die wie gesagt auf keiner offiziellen Liste zu finden sind) nennen kann. Nicht nur den Titel, sondern auch den Autor und natürlich den Inhalt, den man ja wissen muss, weil es ja ein Klassiker ist. Hinzu kommt, dass das Wort „Klassiker“ kein eigenes Genre beschreibt. Es gibt Klassiker im Bereich Horror, in der Roman-Literatur, im Fantasy-Bereich, im Sci-Fi Bereich und so weiter. Ein Mensch, der hauptsächlich Fantasy liest und nicht wirklich über diesen Bereich hinaus liest – was ja sein gutes Recht ist, muss nicht unbedingt wissen, was in den anderen 26 897 Klassikern geschieht.  Ein Mensch der abgesehen von Klingelschild und Einkaufszettel überhaupt nichts liest – was ebenfalls sein gutes Recht ist-, wird bei einer Auflistung von Klassikern, wahrscheinlich auch nicht über die Schullektüre hinauskommen. Naja, vielleicht plus minus ein paar Titel, die so klassisch sind, wie Romeo und Julia.

Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich als Vielleserin und Buchbloggerin, nicht jedes Buch kenne und möchte hiermit deutlich machen, dass das auch nicht nötig, geschweige denn mit einem normalen Gehirn möglich ist.


*Meistens bin ich auf Seiten gekommen, die meinen, sie würden die 100 wichtigsten Klassiker vorstellen, welche jedoch -wer hätte es gedacht – sich alle unterscheiden. Die Zahl von 30 000 Klassikern hat mir die Seite Tredition angegeben, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann ob diese Zahl 1.) sehr genau ist, und 2.) ob das tatsächlich alles Klassiker sind. Jedoch muss man bedenken, dass es die 100 besten Klassiker aus Deutschland, aus Russland, aus Frankreich und Pipapo gibt. Und die 100 besten impliziert ja schon, dass danach noch die Klassiker folgen, die weniger gut sind…


Kleines Add-On: Der Klassiker der Klassiker

Da sucht sich auch jeder raus, was ihm gerade lieb ist. Madame Bovary, Stolz und Vorurteil. Robinson Crusoe- Und so weiter. Ich mein, wer bestimmt denn was klassischer als etwas anderes ist? Wird nach Beliebtheit des Buches entschiedene? Nach Beliebtheit des Autors? Nach Alter?


 

Theater, Drama und Tragödie! [Gedankenfragmente #1]
Für wen schreibst du eigentlich? [Gedankenfragmente #2]

38 Kommentare Gib deinen ab

  1. Das hast Du super auf den Punkt gebracht, ich kann Dir da nur zustimmen! Es gibt so viele Klassiker, die ich (noch) nicht gelesen habe und zum großen Teil auch, abgesehen vom Titel, überhaupt nicht kenne. Ich ärgere mich selbst schon genug über diese „Defizite“, da brauche ich nicht noch so ein unterschwelliges „Na das Buch sollte aber wirklich jeder kennen!“ – sei es im Gespräch, oder eben in einer Buchbesprechung, wie Du geschrieben hast. Und gleichzeitig ist es mir auch schon häufiger passiert (und das ärgert mich wirklich!), dass Leute mit Buchtiteln und Autoren um sich werfen à la „Ach XYZ ist ja ganz bekannt!“, und dass sie dann aber, wenn ich nachfrage worum es denn geht, auch nichts über’s Buch wissen, außer eben den Titel (wobei das ja nicht nur Bücher, sondern quasi jedes Thema betrifft…). Bei der großen Anzahl von „Klassikern“ und den unterschiedlichen Geschmäckern wird es nie ausbleiben, dass jemand ein Buch oder dessen Inhalt nicht kennt. So. 🙂 Viele Grüße!

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo! Danke für deinen tollen Kommentar, freut mich, dass der Beitrag die gefällt 🙂

      Zu den Autoren selbst hätte ich am liebsten auch noch was geschrieben. Denn es ist auch sehr oft so, dass Werke einer bestimmten Person einfach nur aus diesem Grund als Klassiker gelten, weil sie eben von dieser Person sind. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht… Es ist ja auch nicht jedes Buch automatisch ein Bestseller nur weil der Autor zuvor schon mal einen geschrieben hat…

      Liebe Grüße!

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  2. Hey!
    Ich habe mich bisher kaum mit Klassikern auseinandergesetzt.
    Habe mir damals, als ich die Bücherkultur Challenge* entdeckt habe die Liste durchgelesen und war überrascht, was alles als Klassiker gilt, hatte ich doch vorher angenommen, dass ein Buch so richtig richtig alt dafür sein muss. Stimmt scheinbar nicht.
    Auch war ich erstaunt, dass „Lieber Daddy Long Legs“, das letztes Jahr bei Carlsen erschienen ist, eine Klassiker Neuauflage ist.

    Mir ist es demnach relativ egal, ob Menschen Klassiker kennen, lesen oder was auch immer, sich gar nicht dafür interessieren, oder nur Beiträge in dem Bereich schreiben. Geschmäcker sind verschieden und wie du schon sagst, Klassiker an sich ist ja kein Genre, denn auch dort gibt es verschiedene Schienen, was ich auch ziemlich cool finde.

    Ich möchte unbedingt was von Jane Austen lesen, weil ich bisher nicht darüber weiß. Bin sehr gespannt.
    Ansonsten lese ich das, worauf ich Lust habe. Klassiker hin oder her.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    *https://trallafittibooks.com/2016/11/05/buecherkultur-challenge/

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Nicci!

      ich habe bin damals auf die Klassiker gekommen, nachdem ich „Bel Ami“ und „Der große Gatsby“ gelesen hatte. Der begriff Klassiker war zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so wirklich in meinem Kopf vertreten, aber das böse. böse Internet hat mir dann auf einmal immer mehr dieser Bücher vorgeschlagen & ich habe festgestellt, dass mich die meisten Bücher tatsächlich interessiert haben – was ehrlich gesagt nicht schwer ist, da ich so gut wie jedes Genre lese.

      Das mit dem Alter eines Buches ist ja irgendwie auch relativ. In 30 Jahren werden die preisgekrönten Bücher von heute sicherlich auch als Klassiker gelten. Ich bin gestern auch erst auf eine Liste gestoßen, welche Klassiker nach Epochen eingeteilt hat.

      Liebe Grüße,
      Pia!

      P.S.: Jane Austen ist fantastisch!

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      1. Nach Epochen ist sicherlich auch interessant.
        Der große Gatsby möchte ich auch irgendwann mal lesen.. wie so vieles anderes.

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  3. Da kann ich dir nur zustimmen! Während meines Studiums ging es mir schon oft so, dass ich in Kursen oder Vorlesungen saß, ein „Klassiker“ erwähnt wurde und dann meist davon ausgegangen wurde, dass jeder mit dem Inhalt, Autor etc, vertraut ist. Meist dann ein Nicken hier und dort, aber die meisten kannten eben jenen Klassiker nicht. Aber als Germanistikstudent will man dann natürlich nicht als „ungebildete“ Vorlesungsbesucherin erscheinen und sagt einfach nichts. Warum eigentlich nicht? Wie du schon gesagt hast, es gibt abertausend Klassiker, und selbst als Studentin der deutschen Sprache bedeutet das nicht, dass ich zu Beginn des Studiums einen Filter auf den Kopf gesetzt bekommen habe, durch die alle diese Klassiker gejagt wurden. Zudem kommt noch dazu, dass nicht alles, was als „Klassiker“ bezeichnet wird, jedem gleich gut gefällt. Lange Zeit (und wahrscheinlich jetzt auch noch hier und da), galten Klassiker ja als Lektüre für die ‚Elite‘, das sollte möglichst schwer verständlich sein, sodass man, hatte man es nicht verstanden, nicht zur Elite und damit zu den Gebildeten gehört. Völliger Schmarrn, meiner Meinung nach.
    Aber es stimmt schon, gerade bei Büchern wie „Harry Potter“ oder ähnlichen hat man das Gefühl, man muss gar nicht mehr groß sagen, worum es in den Büchern geht, weil es eh jeder kennt… vielleicht hilft da dann doch einfach eine kleine Inhaltszusammenfassung, gerade damit diejenigen, die die Bücher eben noch nicht gelesen haben, bescheid wissen und nicht gespoilert werden.
    Liebste Grüße,
    Ida

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Ida, danke für deinen schönen Kommentar!
      Ich finde es immer ein bisschen enttäuschend, wenn im Studium immer davon ausgegangen wird, dass man schon alles weiß ( und seien es „nur“ Buchtitel & deren Inhalt). Ich kenne mich nicht mit dem Germanistik-Studium aus, und es wird sich sicherlich nicht nur um Bücher drehen, aber man studiert doch, um mehr über ein Gebiet zu erfahren und um mit dem Wissen dann später einer Arbeit nachgehen zu können. Wenn ich im Vorraus schon alles wüsste, wozu dann ein Studium? Von Medizinstudenten wird immerhin auch nicht erwartet, dass sie am ersten Tag alle Knochen aufzählen können und schon jedes Krankheitsbild gesehen haben. Aber ich schweife ab…

      Bei Bücher wie HP muss ich auch immer an die Generationen denken, die nach uns kommen. Ich selbst bin damit groß geworden, aber mein Neffe, der jetzt erst ins Jugendalter kommt, sieht in HP nicht das große Spektakel. Für ihn ist es einfach nur irgendein Film, den Tante und Onkel sehr lieben.

      Liebe Grüße!

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      1. Da hast du Recht! Man entscheidet sich doch gerade deshalb für ein Studium, damit man sich in bestimmten Bereichen Wissen aneignen kann, für das man sich interessiert und das man eben vorher nicht hatte. Und selbst wenn es darum geht, welche Lektüren in der Schule gelesen wurden – das geht je nach Schule auch sehr weit auseinander. Also hat eben nicht jeder ‚Kabale und Liebe‘ gelesen oder von Goethe eben nur mal ein kleines Gedicht im Rahmen eines Schülerreferates mitbekommen.

        Ohja das mit den Generationen nach uns sehe ich auch so – das fing ja bei mir schon bei meinem kleinen Bruder an, der ca. 6 Jahre jünger ist als ich, und der von Harry Potter nur die Filme kannte und da einfach nicht hinein gefunden hat. Damals fand ich das auch schade, aber ihn hat eben Herr der Ringe mehr begeistert. Und da kenne ich mich jetzt auch nicht top aus, und so hat jeder eben seins, was ihm gefällt. Deshalb ist es vielleicht auch gut, wenn man immer mal ein bisschen über den Tellerrand schaut und nicht nur von sich selbst auf andere schließt – ob jetzt beim Bloggen oder anderswo. 🙂

        Ganz liebe Grüße zurück!

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  4. textblueten sagt:

    Ich bin ein Klassiker-Fan und würde sagen: Ein Klassiker ist ein Text, der für unsere Gegenwart besonders prägend ist. Jane Austen gehört bestimmt dazu.

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    1. Pialalama sagt:

      Nun, da kommt sicherlich auch auf das Thema an. Natürlich enthalten viele Klassiker gesellschaftskritische Themen, die auch heute noch aktuell sind, aber es gibt durchaus auch Klassiker, die aus dem Bereich „Unterhaltungskultur“ stammen & und in erster Linie keine Kritik oder ähnliches aufzeigen möchten. Aber darum soll es hier ja auch gar nicht gehen 🙂

      Liebe Grüße!

      P.S.: Jane Austen gehört zu meinen Lieblingsautoren!

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      1. textblueten sagt:

        Also: Ich meine ja, dass nicht nur gesellschaftskritische Texte eine nachhaltige Wirkung haben können, sondern auch welche, die wohl eher unterhaltend sind. Wie zB dieses Gedicht von Christian Morgenstern:

        Winternacht

        Es war einmal eine Glocke,
        die machte baum, baum…
        Und es war eine Flocke,
        die fiel dazu wie im Traum…

        Die fiel dazu wie im Traum…
        Die sank so leis hernieder,
        wie ein Stück Engleingefieder
        aus dem silbernen Sternenraum.

        Es war einmal eine Glocke,
        die machte baum, baum…
        Und dazu fiel eine Flocke,
        So leis als wie ein Traum…

        So leis als wie ein Traum…
        Und als vieltausend gefallen leis,
        da war die ganze Erde weiß,
        als wie von Engelflaum.

        Da war die ganze Erde weiß,
        als wie von Engelflaum.

        Schön, oder? Und ganz bestimmt eins Klassiker… 🙂

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      2. Pialalama sagt:

        Ich muss zugeben, ich lese kaum Gedichte! Aber das hier ist sehr schön!

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  5. Jennifer sagt:

    Hallo Pia 🙂
    Kenne das nur zu gut aus dem Studium: Als Germanistin hat man schließlich im Bestfall alles schon gelesen… *Augenverdreh*
    Wenn du deine Gedanken noch ein bisschen weiterwandern lassen willst, empfehle ich dir das Buch „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“. Ein französischer Philosoph und Literatrprofessor stellt dort die Frage, ob man eigentlich über Bücher sprechen dürfte, die man nicht gelesen hat. Überraschenderweise (wenn man bedenkt, dass der Mann Literaturprofessor ist) kommt er zu dem Schluss, dass man die meisten Bücher nicht wirklich lesen braucht, um sie zu verstehen.
    Habe das Buch auch rezensiert, kann dir aber den Link nicht reinkopieren am Handy. Dabei wollt ich immer schon mal einen Kommentar á la „Schau dir meinen Blog an!!!11!1“ hinterlassen 😀
    VG Jennifer

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    1. Jennifer sagt:

      P.s. Kann dir das Buch zur Messe gern leihen, wenn du magst 😉

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    2. Pialalama sagt:

      Hallo!
      Wie jetzt, du hast noch nicht jedes existierende Buch gelesen? Schäm dich! 😀

      Das Buch hört sich wirklich interessant an, ich werde gleich mal deine Rezension aufsuchen 😉 Das wird sich aber wohl eher auf „höhere Literatur“ beziehen, oder? Also weniger auf reine Unterhaltungsbücher…wenn man das so nennen kann…

      Liebe Grüße!

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      1. Jennifer sagt:

        Er nennt Harry Potter als Beispiel 😉

        Also sowohl als auch…

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      2. Pialalama sagt:

        Ah wie gut! Ich hab HP nämlich nie gelesen! 😀

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      3. Jennifer sagt:

        Was – und das traust du dich öffentlich zu sagen? O.o Da kriechen bestimmt gleich alle HP-Fans aus ihren Löchern und steinigen dich! (Hab sie selbst gelesen, fand sie ganz nett, muss sie aber nicht nochmal lesen… Aber: Pscht….!)

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  6. allimo93 sagt:

    Sehr gut geschrieben 🙂 ich merke das immer durch meine Schulzeit, die zugegeben nicht gerade…nunja bildend war. Dann heißt es dann schnell „ach, das Thema hattet ihr ja alle in der Schule! Ach das Buch habt ihr ja alle im Unterricht durchgenommen“ Und genauso verhält es sich auch mit den Klassikern, von denen auch ich wahrlich nicht alle kenne oder gleich mit jedem Titel/Autor was anfangen kann 🙂

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    1. Pialalama sagt:

      Also ich persönlich habe in meiner schulischen Laufbahn „nur“ drei Klassiker gelesen: Nathan, Danton & Homo Faber. Aber einige meiner Freundinnen haben fast nur klassische Bücher gelesen, was unter anderem am Latein-Kurs lag.

      Aber gerade das mit Schulthemen finde ich zum Augenverdrehen. Bei dem Stoff was man heutzutage alles durch nimmt, lernt fast jeder nur noch auf die Klausur & danach ist alles schon wieder vergessen. Ich konnte mich meist nach 2, 3 Wochen nicht mehr an alles erinnern. Aber gut, die Zeiten sind ja zum Glück vorbei 😀

      Liebe Grüße!

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  7. Hallo Pia,

    ich bin immer sofort interessiert, wenn jemand über Klassiker schreibt und sammle Ideen für meine eigene Klassiker-Leseliste (für die zweite, wenn ich die erste irgendwann einmal durchgelesen haben sollte.)
    Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Ich denke, dass es schon ein Stück weit zur Allgemeinbildung gehört, einige Klassiker zu kennen, im besten Falle auch selbst gelesen zu haben. Auch ohne Germanistikstudium. (Wie „heuchlerisch“ man es dann in Gesprächen angehen kann, liest man bei Schwanitz‘ „Bildung – Alles was man wissen muss“. Man liest einen einzigen Klassiker und bezieht in einem Gespräch alle Bücher, die man nicht kennt und deshalb auch nicht kennen muss. Denn mit dieser Methode ist man garantiert „competitive“.)

    Natürlich kann man nicht alles gelesen haben, aber ich finde es wichtig, die „großen“ Werke (Anhaltspunkt, aber nicht alleiniger, kann z. B. der Kanon von M. Reich-Ranicki sein) einordnen zu können. Für mich persönlich gilt, dass ich fast jedem einzelnen Klassiker, der auch irgendeinem Grund als solcher gilt, viel abgewinnen konnte und mich durch die Lektüre bereichert fühlte – vielmehr, als das bei vielen Neuerscheinungen der Fall war.

    Herzliche Grüße
    Jana

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Jana,
      ich gebe dir recht: Man sollte definitiv ein paar Titel wissen. Aber das sind in meinen Augen dann eben solche Werke wie „Faust“, „Romeo & Julia“ etc. Also Titel, über die man immer stolpert, egal ob im Film, in der Musik oder einer Vorlesung. Aber in meinem Beitrag soll es ja nicht um die Frage gehen, ob man alles/vieles kennen sollte, sondern eher darum, dass man nicht davon ausgehen darf, dass jeder alles kennt nur weil es den Stemple Klassiker trägt. Das ist zwar fast das gleiche ( nur aus der anderen Perspektive), aber nur weil es zum Allgemeinbildung gehört, heißt es noch lange nicht, dass jeder dieses Bildung hat. Zudem man ja nicht sagen kann: Diese 300 Klassiker MUSS man kennen, diese 300 Klassiker musst du nicht unbedingt kennen.

      Was genau meinst du mit einordnen? Epochen oder Autor? Oder eher Thematisch? 🙂

      Liebe Grüße,
      Pia

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      1. „ […] aber nur weil es zum Allgemeinbildung gehört, heißt es noch lange nicht, dass jeder dieses Bildung hat.“ Aber bedeutet Allgemeinbildung nicht gerade, dass man sie zu einem gewissen Grade voraussetzen darf, wenn man über ein Thema spricht? Wo da die Grenzen zu stecken sind, ist natürlich eine andere Frage, die alle Literaturkanones beschäftigt und umstritten ist. Persönlich stelle ich jeder Buchbesprechung eine knappe Inhaltsangabe voran, ob bei Klassikern oder nicht. Ich habe ihn ja schließlich auch deshalb gelesen, weil ich wissen wollte, worum es geht.

        Das Lesen von Klassikern habe ich übrigens als eine Art Schneeballsystem kennen gelernt: Sobald man einen, vielleicht auch völlig willkürlich, gelesen hat, hat man schon fünf neue an der Hand, die einen ebenso interessieren können. Sei es, weil sie vom selben Autor stammen, eine ähnliche Thematik behandeln, vielleicht in derselben Epoche verfasst wurden. Mit dem Lesen von Klassikern erhöht sich die Zahl der Werke, von denen man wenigsten schon einmal gehört hat, sehr schnell. Die Erfahrung hat mir ein wenig die „Angst“ vor den Klassikern genommen.

        Mit Einordnen meine ich, ein vages Verständnis von Autor und Epoche zu haben (ohne literaturwissenschaftlichen Anspruch selbstverständlich) und dass man die eine oder andere Anspielung versteht, vielleicht in neuen Filmen alte Motive wiedererkennt. Seitenweise zitieren können, ist meiner Meinung nach bestimmt nicht erforderlich ¬– auch, wenn ich immer tief beeindruckt bin, wenn jemand wie aus dem Nichts ein passendes Zitat aus der Weltliteratur parat hat.

        Viele Grüße
        Jana

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      2. Pialalama sagt:

        Oh Gott, Oh Gott! Ich bin spät dran, es tut mir leid!

        Mit der Allgemeinbildung hast du natürlich recht, wobei der Begriff sich auch wieder auf gebildete Menschen bezieht. Aber du sagst es ja schon: Wo setzt man da die Grenze? Man kann ja schlecht tausende von Klassikern an Wissen voraussetzen. Zudem finde ich, dass hier die Schule eine sehr große Rolle spielt. Mein Bruder zum Beispiel hat nicht einen einzigen Klassiker gelesen! Bei denen gab es eher neuere Bücher, die gerade eben diskutiert wurden.

        Den Begriff Schneeballsystem finde ich sehr zutreffend! So ergeht es mir auch ständig, aber das ist mir gerade recht 🙂 Mein Ziel ist es, so viele Klassiker wie möglich zu lesen. Nicht um sagen zu können: Ich hab’s getan, sondern weil sie mir bisher wirklich gut gefallen haben und es so gut wie keine Enttäuschungen gab. Neue Bücher kann ich später ja immer noch lesen 😉

        Liebe Grüße!

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      3. Was du sagst! Ich nutze den Blog als Medium, um über lesenswerte Bücher zu schreiben. Egal, wie alt oder neu sie sind.

        Von verschwurbelten Anspielungen á la „seht, was ich alles kenne“, halte ich auch nichts. Schließlich habe ich das vorgestellte Buch meist auch gerade zum ersten Mal gelesen. Aber ich freue mich immer, wenn sich jemand für ein älteres Buch begeistern kann. Ich finde, die Kenntnis von Klassikern hilft auch ungemein, die Neuerscheinungen besser einzuordnen? Was ist eine wirklich neue Idee, was „nur“ eine Abwandlung von bereits Dagewesenem?
        Ach ja, das wird ein Plädoyer für’s Klassikerlesen. Aber hey, dafür hat mich sich mit dem Blog ja auch einen eigenen kleinen Platz im Netz geschaffen. 😉

        Liebe Grüße!

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  8. Hallo Pia,

    das ist ein sehr guter Beitrag bei dem ich dir vollkommen recht gebe.
    Ich habe erst vor Kurzem wieder angefangen Klassiker zu lesen (die Schulte hatte mir für einige Jahre das Interesse daran verdorben) und dabei jede Menge Bücher entdeckt, die als Klassiker gelten und von denen ich noch nie gehört hatte.
    Ich finde außerdem, dass es gewisse regionale Klassiker gibt. Manche Bücher und Autoren, die wir hier in Deutschland lesen und als Klassiker lesen, kennen im Ausland selbst gut belesene nicht und umgekehrt.
    Es kommt doch häufig vor, dass in irgendwelchen amerikanischen Filmen Bücher erwähnt werden, die anscheinend die meisten Amerikaner in der Schule lesen, von denen hier viele Leute nicht gehört haben. Oder die Bücher sind zumindest um einiges weniger bekannt.

    Liebe Grüße
    Elisa

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Elisa,
      Sorry, dass ich dir erst jetzt Antworte!

      In der Schule hatte ich zum Glück nie Probleme mit der Lektüre, die meisten Bücher – wen nicht sogar alle – haben mir eigentlich immer recht gut gefallen. Vielleicht haben sie mein Interesse am Lesen sogar eher verstärkt! Jetzt im Nachhinein fällt mir übrigens auf, dass wenn man einen Klassiker in der Schule gelesen hat, dieser Begriff nie gefallen ist…

      Was die Regionalität angeht gebe ich dir recht, wobei ich die meisten Klassiker, welche ich bisher gelesen habe, tatsächlich als weltweit bekannt einstufen würde. Aber ich kann mich natürlich auch irren!

      Liebe Grüße,
      Pia

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  9. kielfeder sagt:

    Liebe Pia,

    bei deinem Beitrag musste ich einfach nur immer und immer wieder nicken.
    Klassiker. Darunter versteht jeder ein paar andere Bücher.
    Und dieses Gefühl, dass man den Titel zwar schon x Mal gehört hat und trotzdem nicht wirklich was vom Inhalt weiß…
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Danke dir!

    Und ich fühle mich auch nicht schlecht, weil ich eben nicht zu allen Klassikern sagen kann, worum es genau geht.
    Ich finde es wichtig, dass in einer Rezension, oder in einem Beitrag zum Buch, auch immer gesagt wird, was eigentlich passiert. Ansonsten ist es doch nicht wirklich das Ziel, neue Leser für ein Buch zu begeistern. Egal, wie alt es ist…
    Ein neuer Leser will ja eben auch wissen, was eigentlich die Handlung der Geschichte ist…
    Also so geht es jedenfalls mir. 😉

    Liebe Grüße
    Ramona

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Ramona,

      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! „Ansonsten ist es doch nicht wirklich das Ziel, neue Leser für ein Buch zu begeistern“. Ganz genau mein Gedanke! Ist ja schön und gut, dass dir ein Buch gefällt, aber wenn ich nicht weiß um was es geht, nützt mir die Info reichlich wenig. Stimmt’s 😉

      Liebe Grüße,
      Pia!

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  10. Liebe Pia,

    ein wirklich schöner Beitrag! Ich selbst habe bisher zum Beispiel kaum „Klassiker“ gelesen, aber wie du schon so schön sagst, ist die Definition dessen auch ein wenig schwammig. Allerdings laufen mir immer wieder Bücher über den Weg, bei denen ich gerne meinen WIssensstand aufholen möchte, aber einfach deshalb, weil sie mich interessieren.
    So ist es natürlich nicht möglich, die besagten 30 000 möglichen Klassiker zu lesen, aber darum geht es ja auch nicht. Man sollte einfach zu den Büchern greifen, die einen interessieren, zu den man mehr erfahren möchte. Ich werde auf jeden Fall weiter bei dir Ausschau halten, um noch den einen oder anderen Buchtipp abzugreifen 😉

    Liebste Grüße ❤ Jill

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Jill,
      ich habe ganz vergessen dir zu antworten, sorry!
      Bei mir war das am Anfang genauso: Ich wollte nur aus Interesse mal „Bel Ami“ lesen, genauso wie „Der große Gatsby“. Aber dann hat mich plötzlich dieser Schreibstil gepackt und es wurden immer mehr Klassiker. Momentan machen die Klassiker eine kleine Pause bei mir, aber dann kommt eine ganze Welle auf euch alle zu 😀

      Liebe Grüße,
      Pia

      P.S.: Ich hab dich ständig bei der LBM gesehen & wollte dir unbedingt Hallo sagen, aber irgendwie war ich dann doch zu schüchtern. Einmal hast du zwar zu mir rüber geschaut ( Im Pressezentrum), aber du hast mich wahrscheinlich nicht erkannt.

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  11. Corinna sagt:

    Hallo Pia,
    schöne Gedanken zum Thema Klassiker!
    Früher habe ich viele Klassiker gelesen, das ist dann leider irgendwie verloren gegangen. Unter anderem um das wieder aufzufrischen, haben wir uns entschlossen, „Klassiker“ in unsere Challenge „Reise durch die Genres“ aufzunehmen (auch wenn es natürlich kein richtiges Genre ist). Aber auch wir möchten dazu anregen, wieder einmal solch ein Buch zu lesen.

    Viele Grüße,
    Corinna
    #litnetzwerk

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Corinna,
      Danke! Das hört sich nach einer tollen Challenge an! Ich selbst lese eigentlich fast alles. Am meiste zwar Thiller, Krimis und Dramen, aber auch mal Fantasy, Biografien oder ähnliches 🙂 Habt ihr auch letzteres mit in eure Challenge aufgenommen?

      Liebe Grüße,
      Pia

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  12. Das Thema Klassiker beschäftigt mich dieses Jahr auch sehr auf meinem Blog, und dabei natürlich auch die Frage, wie man über Klassiker schreiben kann. Ich denke, Du hast absolut recht, wenn man eine Renzension zu einem Klassiker schreiben möchte, denn dazu gehört immer Inhaltsangabe und Urteil.
    In meiner Reihe Klassiker lesen, gehe ich aber anders vor. Ich habe explizit angekündigt, dass es keine Rezensionen werden. Die Beiträge sollen sich an Menschen richten, die die Bücher schon kennen, vielleicht sogar sehr gut. Es geht mir nämlich darum, eine bestimmte Lesart zur Diskussion zu stellen, oder auf ein bestimmtes Motiv aufmerksam zu machen, oder eine Stelle ganz genau zu untersuchen, um Licht auf das Ganze zu werfen – nicht darum, das Buch vorzustellen oder zu beurteilen. Es sind einfach verschiedene Ansätze mit verschiedenen Zielgruppen. Ich denke beides hat seine Berechtigung.
    Man könnte nun einwenden, dass ich doch trotzdem noch was zum Inhalt sagen könnte. Aber erstens sind die Beiträge ohnehin schon sehr lang (wie der Kommentar 😉 – sorry), zweitens würde eine Inhaltsangabe auch nicht unbedingt reichen, um die Argumentation voll zu verstehen. Und für jemanden, der das Buch nicht kennt, ist der Beitrag womöglich ohnehin ein einziger Spoiler.
    Das soll natürlich nicht heißen, dass ich davon ausgehe, das entsprechende Buch müsste man halt kennen, meist kannte ich es ja vorher auch nicht. Auch weiß ich schließlich, wie viele Bücher ich nicht gelesen habe (sehr viele), obwohl ich gerne, freiwillig und privat Klassiker lese und auch Literaturwissenschaften studiert habe. (Es nervt mich sogar enorm, dass oft vorausgesetzt wird, als Literaturwissenschaftlerin müsste ich ALLES kennen, egal ob arabische, finnische oder koreanische Literatur aus Antike, Neuzeit oder Mittelalter. Wie soll das gehen? Hab ich tausend Leben?)
    Aber die Leser, die das Buch kennen, können – so mein Eindruck – vieles aus so einem Beitrag mitnehmen. Also warum nicht auch mal für solche Leser schreiben?

    Dein Artikel war ein interessanter Denkanstoß für mich – ich hoffe Du kannst meinen Ansatz aber auch nachvollziehen.

    Herzliche Grüße
    Eva

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Eva,

      sorry für die späte Antwort, aber dein Kommentar ist leider im Spam gelandet!

      Wenn es sich um solche Buchbesprechungen handelt, wie du sie beschreibst, dann sehe ich da kein Problem. Ich mein, du sagst ja schon, dass diese dann auch an Personen gerichtet sind, die das Buch bereits kennen. In meinem Beitrag habe ich tatsächlich Rezensionen gemeint, die ja eigentlich dazu dienen sollen, zukünftige Leser zu informieren. Ich werde übrigens gleich mal auf deinem Blog vorbei schauen 🙂

      Liebe Grüße, Pia

      Gefällt 1 Person

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