„Tägliche Trainings“ – Fitness App

Mein Training durch Fitness-Apps begann vor knapp 6 Jahren mit der „Daily Training“- App, der englischen Version zur „Tägliche Trainings“-App, um welche es heute gehen soll.

Die kostenlose Version der  App gibt es u.A. im Google-Play Store, App-Store und Amazon-App-Store  unter dem Namen „Tägliche Trainings Gratis“ von Daily Workout Apps, LLC. Die Vollversion gibt es für 9,99 € unter dem Namen „Tägliche Trainings“. Zudem ist es möglich, die einzelnen Kategorien als Extra-App zu holen. Ob es sich lohnt die Vollversion zu holen und ob die App Erfolge erbringt, lest ihr weiter unten!

Aufbau der App

Nachdem man die App geöffnet hat, befindet man sich in einem Menü mit sechs Auswahlmöglichkeiten zum Training: Neben den Klassikern: Bauch, Beine, Po, kann man auch die Arme, die Ausdauer oder seinen ganzen Körper trainieren. Wählt man eines der Trainings aus, kommt man in ein kleines Optimierungs-Menü, in dem ihr die Dauer und die Wiederholungen eures Trainings einstellen könnt. Ihr könnt wählen zwischen: 5, 8 und 10 Minuten. Da jedes Training aus 10 Übungen besteht, würde dann bei einem 5-Minuten Training eine einzelne Übung also 30 Sekunden dauern. Das Ganz-Körper-Training ist in 10-, 20- und 30-Minuten-Einheiten unterteilt.

                             

In den Einstellungen kann man auch persönliche Daten wie Gewicht, Geschlecht und Alter angeben, um Kalorien berechnen zu lassen. Ebenso kann man hier eine Trainings-Erinnerung, englische Textanweisungen und den Ton einstellen.

Die Übungen

Die Übungen bestehen vorwiegend aus klassischen Übungen, z.B. viele Varianten von Crunches bei dem „Bauch“-Training. Es ist nichts super akrobatisches dabei, was gerade für Anfänger vielleicht sehr gut ist. Allerdings sollte man beachten, dass bei einigen Übungen kleine Hanteln benötigt werden, vor allem beim „Arm“-Training.

Die Übungen werden von einer jungen Dame vorgeführt, wobei das einfach ein sich wiederholender Clip ist und man nur eine Ansicht bekommt. Der Start der Übung wird durch einen Signalton angekündigt, ebenso wie das Ende der Übung. Zwischen den Übungen hat man ca. 3 Sekunden Zeit, um die Position zu wechseln. Nachdem das Training beendet ist, wird einem der Kalorien-Verbrauch angezeigt.
Was mir bei den Übungen ein bisschen fehlt, ist die Anweisung. Auch wenn viele Übungen wie gesagt nicht recht schwer sind, wären manchmal Anweisungen zur richtigen Haltung nicht schlecht.

Im Vergleich zu den bereits vorgestellten Fitness-Apps (siehe Verlinkungen unten), ist die „TT“-App recht simple gehalten, was jedoch nichts an der Effektivität der Übungen ändert. Schon nach ein paar Wiederholungen spürt man, dass sich an den Muskeln etwas getan hat. Ich selbst habe sehr lange mit der App trainiert und war sehr zufrieden. Heute benutze ich sie eher als Abwechslung zwischen den anderen Training-Apps. Auf die Dauer finde ich das Nutzen von nur einer App etwas eintönig.

Zur Vollversion

Die Vollversion kostet einmalig 9,99 €, es ist also kein Abo-Kauf wie bei vielen anderen Training-Apps. Allerdings finde ich nicht, dass sich das Geld unbedingt lohnt. Man bekommt lediglich ein paar extra Trainings-Einheiten: Pilates, Stretching, Kugel und Ball. Die letzten beiden Möglichkeiten, finde ich zwar recht gut, da man sowas nicht häufig vorfindet, aber für Dinge wie Pilates und Stretching gibt es genügend eigene (gratis) Apps. Zusätzlich fällt die Werbung weg, die aber normalerweise erst am Ende eines Trainings erscheint. Dann hat man noch die Möglichkeit, die Reihenfolge des Trainings individuell einzustellen. Alles in Allem, sind das nicht gerade viele Vorteile.

Fazit

Die Gratis-App ist die Zeit definitiv wert und man kann damit auch einiges erreichen. Man sollte jedoch kleine Hanteln parat haben und bedenken, dass es in den einzelnen  5 bis 10 minütigen Trainings-Einheiten keine Variation gibt. Ich empfehle die App vor allem für Anfänger und als Ergänzung zu anderen Training-Apps.


Weitere Fitness-Apps

Mein Favorit: Fitstar Personal Trainer von Fitbit
App-Vergleich: „Seven vs. 30 Tage Fitness-Challenge“

10 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sahneplatten sagt:

    Hey Pia,

    vielen Dank für den Tipp. 🙂
    Ich nutze immer wechselnde Apps, derzeit habe ich 30-Tage-Fitness auch über Google Play Shop.

    Ist ganz nett, irgendwann wird es leider nur noch zur „Wiederholungsschleuder“ und die Übungen haben ewig lange Frequenzen…:)
    Das kann schon demotivieren.

    Es rollt die Matte aus
    der Torsten

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo 🙂

      Ja die 30-Tage-Fitness-App habe ich auch mal ausprobiert, genauso wie die 7-App. Aber mein Favorit bleibt der Fitstar-Personal-Trainer 🙂

      Liebe Grüße!

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      1. Sahneplatten sagt:

        Gut zu wissen…;)

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  2. solera1847 sagt:

    Ich habe vor sechs Jahren binnen eines halben Jahres gut 20 Kilo abgenommen, dabei waren die „5 Minuten-Apps“ (iOS) unersetzliche Hilfen. Der zeitliche Aufwand ist von Anfang an klar, die Hemmschwelle niedrig — und es gab verschiedene Ausrichtungen. Mir hat das sehr geholfen, die von dir beschriebene Kombination vereint gleich mehrere davon in einer. Einziger Nachteil: Varianten, da waren die einzelnen Apps vermutlich etwas abwechslungsreicher, aber meist ist das egal, solange man nur überhaupt aktiv wird.

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    1. Pialalama sagt:

      Als ich mit der App angefangen habe, waren die einzelnen Trainings auch noch in extra Apps aufgeteilt, aber das wurde jetzt zum Glück verbessert. Was die Abwechslung angeht kann ich die Fitstar App empfehlen, dort gibt es jedesmal eine komplett neue Zusammenstellung!

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  3. Babsi sagt:

    Mein innerer Schweinehund ist ziemlich dominant ….. diese Apps bewirken bei mir gar nix, ich kann mich nicht dazu aufraffen, mittels einer App oder TV oder Online-Angebot im Internet zu Hause, alleine ein Workout zu machen. Bei mir hilft nur, den Hintern zu heben und ins Fitness-Center zu gehen. 😦 Ich könnte viel Geld sparen, wenn ich zu Hause mittels App trainieren könnte.

    LG Babsi

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Babsi!

      Ich muss mich auch immer wieder dazu aufraffen. Mir wäre ein richtiges Fitness-Studio wahrscheinlich auch lieber, aber als armer Student muss man eben alternativen finden 😀

      Liebe Grüße!

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      1. Babsi sagt:

        Ich bezahle 35,00 €/Monat, dafür ist das Fitness-Studio nicht hypermodern, ich muss die Geräte von Hand einstellen. Aber das finde ich jetzt nicht so schlimm. In einem Alternativ-Studio gibt es Geräte, die per Chip auf meine Daten eingestellt werden und man nur den Chip ins Gerät stecken muss – dieses verändert dann die Gewichte, die Sitzhöhe etc. aber das kostet im Monat 48,00 €. Auch für mich als Berufstätige ist das viel Geld.

        LG Babsi

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