Das Dilemma mit dem Impressum.

Inspiriert von einem Tweet von @elli_buchhaim entstand dieser Beitrag hier. Wie aus dem Titel nur unschwer zu erkennen ist, soll es dabei um das Dilemma mit dem Impressum gehen. Genauer gesagt, um das Impressum bei Bloggern.

Dass ein Impressum für fast alle Blogger pflicht ist, weiß ich. In ein richtiges Impressum gehört normalerweise eine vollständige Adresse. Dass viele Blogger, inklusive mir, damit so einige Probleme haben, ist irgendwie ja nicht gerade unverständlich, oder? Wer damit kein Problem hat, auch okay. Ich habe damit ein sehr großes Problem, aber Gesetz ist eben Gesetz. Warum ich das Ganze trotzdem nicht so locker sehe?

Wir können uns hinter keiner Firmen-Adresse verstecken und oftmals ist das auch nicht nur unsere Adresse. Hier wohnen auch meine Eltern und mein Bruder. Was glaubt ihr, wie toll die das finden, wenn jemand Fremdes einfach mal die Adresse entdeckt? Wenn ich meine private Adresse ins Internet stelle, dann betrifft das nicht nur meine eigene Privatsphäre, sondern auch die meiner Mitbewohner. Klar, in 99% der Fälle wird wahrscheinlich nichts passieren, aber es gibt da draußen genügend Verrückte. Ich schreibe nur über Bücher und Musik, aber was ist mit den Bloggern unter uns, die etwas heiklere Themen ansprechen? Was ist mit Kritikern der Politik und Wirtschaft? Was ist mit Leuten, die gerne mal über etwas herziehen? Oder was ist mit jungen Mädchen oder auch Jungen, die einfach noch nicht richtig mit dem Internet umgehen können, lauter Müll posten und das dann wild in der Gegend rumerzählen. Bis aus dem Spaß mal eine ernste Sache wird und sich irgendjemand missverstanden fühlt. Ganz gleich, ob das richtig oder falsch ist, was jemand auf seinem Blog schreibt, hat er dennoch ein Recht auf seine Privatsphäre. Wer mir jetzt kommt mit: „Ja, aber wer seine Meinung im Internet postet muss mit Gegenwind rechnen…“, natürlich. Aber das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Auf der einen Seite steht die Akzeptanz von Gegenwind, auf der anderen Seite haben wir die Privatsphäre eines Bloggers. Ob er die Meinung als Donald Duck in Entenhausen  oder Hans Josef in Timbuktu akzeptiert, kann in diesem Fall der Welt egal sein.

Das Impressum gilt in erster Linie nicht dem Alltags-Leser des Blogs, sondern den lieben Anwälten, damit diese die tollen Mahnungen, falls so ein Fall eintritt, auch wohin schicken können. Das ändert aber nichts daran, dass es jeder einsehen kann, der über deinen Blog stolpert.  Es gibt genügend Betroffene, die beweisen, dass es auch Verrückte gibt: Leute, die Sachschaden erlitten haben, Leute die gestalked wurde usw…

Ich habe erst seit kurzem ein vollständiges Impressum. Auch wenn ich es noch so bescheuert finde: Es ist nun mal eine gesetzliche Pflicht (in Deutschland § 5 TMG, § 55 RStV). Sollte am Ende doch mal was passieren, stehe ich auf der ,juristisch gesehen, sicheren Seite, denn ich habe mich an das Gesetz gehalten. Ist jemand aber eine kleine miese Person, anders kann ich es nicht nennen, und gibt einem Anwalt einen Hinweis, dass ich kein Impressum besitze, dann kann das extrem teuer werden. Extrem, extrem.

Die entsprechenden Gesetze, sind meiner Meinung nach, dringend an das heutige Internet-Verhalten der Welt anzupassen. Immerhin haben die schon fast zwei Jahrzehnte auf dem Buckel. Ein Blog ist heute alles andere als eine Seltenheit und Blogger werden immer jünger. Und wenn es nur in eine Pflicht umgewandelt wird, dass man seine Adresse bei einer Plattform hinterlegen muss, die nur für Berechtigte zugänglich ist…. Aber es kann doch nicht sein, dass man auf der einen Seite davor warnt, empfindliche persönliche Daten im Internet zu veröffentlichen, und auf der anderen Seite verlangt, dass diese von Hobby-Bloggern veröffentlicht werden.

Des Weiteren finde ich, dass Blogger-Plattformen bei einer Registrierung darauf hinweisen sollten, dass es eben in einigen Ländern diese Pflicht gibt. Von selbst kommt da kaum einer drauf. Erst wenn es irgendwo anders gelesen wird.


  • Ein Blog benötigt nur dann kein Impressum, wenn er nicht für jeden zugänglich ist. Das heißt, dass die Beiträge zum Beispiel passwortgeschützt sein müssen. Es darf auch keine Werbung vorhanden sein, es dürfen keine Analyse-Dienste verwendet werden etc. Nur dann kann er als rein familiärer und nicht kommerzieller Blog angesehen werden.
  • Die Impressumspflicht oder Ähnliches gilt u.A. in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wenn ihr auch Beiträge zum Thema Impressum habt, dann verlinkt sie gerne in den Kommentaren, ich werde Sie mir anschauen und auch hier einbetten 🙂

  • Ich wurde auf diesen tollen Beitrag von Pusteblume? aufmerksam gemacht: Warum ist mein (Buch-)Blog von der Impressumspflicht betroffen? . Hier geht sie etwas genauer auf die Gesetze ein und welche Blogs denn wirklich ein Impressum benötigen. Zudem gibt es Hinweise darauf, wie man sein Impressum vor „Google-Anfragen schützen“ kann.
  • Einen weiteren  tollen und auch sehr ausführlichen Beitrag könnt ihr bei Michi von Bücherschmöker lesen: In ihrem „Buchblogger 1 x 1“ geht sie nicht nur auf die Impressumspflicht, sondern auch auf Bildrechte, Textrechte und  Datenschutzerklärung ein.

32 Kommentare Gib deinen ab

  1. Babsi sagt:

    Gerade heute hatten wir eine Diskussion zu diesem Thema. Du kannst ja mal reinschauen https://lesekasten.wordpress.com/2017/08/18/follow-friday-11-rezensionsexemplare/

    Es kann zwar jeder heutzutage einen Blog erstellen, aber „Mädchen und Jungs, die einfach noch nicht richtig mit dem Internet umgehen können“ brauchen die Erlaubnis ihrer Eltern, sofern sie noch nicht volljährig sind.

    LG Babsi

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Babsi 🙂 Ich werde gleich mal rüber schauen!

      Das ist mir auch bewusst, nur leider, sind wir mal ehrlich, interessiert das die wenigsten Jugendlichen. Und leider wissen auch oft Eltern nicht allzu viel über das Internet. Letzteres wird zwar immer seltener, aber dennoch ist es heutzutage noch oft so. Und dann gibt es da auch noch die 18-Jährigen, die auch noch nicht wissen, was klug ist und was nicht. Aber das könnten wir hier unendlich ausdehnen, nicht wahr?! 🙂

      Liebe Grüße!

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  2. Lisa sagt:

    Ein toller Beitrag. Das Thema beschäftigt mich auch immer wieder! Ich kann natürlich verstehen, warum ein Impressum Pflicht ist. Andererseits möchte ich aber vielleicht nicht, dass jeder der meinen Namen googlt direkt meinen Blog findet und auch noch die Adresse auf dem Silbertablett serviert bekommt.
    Aber eine Mahnung vom Anwalt möchte ich auch nicht :p

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    1. Pialalama sagt:

      Genau so ist es! Wer weiß, vielleicht tut sich ja irgendwann mal etwas, dass ein verbessertes Gesetz beschlossen wird.

      Grüße!

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  3. Sabrina sagt:

    Danke für diesen Beitrag, du hast mir wirklich aus der Seele gesprochen. Auch ich habe erst seit kurzem meine Adresse im Impressum, weil dann doch die Angst vor einer Mahnung größer war als die Angst, dass jemand etwas mit meiner Adresse anfängt. Und trotzdem hinterlässt es ein ungutes Gefühl, wenn ich meine Adresse so offen teile.

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Sabrina!
      Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! Ich finde einfach, dass es einen nur rechtlich/juristisch schützt, aber auf allen anderen ebenen passiert genau das Gegenteil davon.

      Liebe Grüße!

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  4. Ich kann mich nur anschließen. Es bleibt das komische Gefühl, da die eigene Adresse angegeben werden muss. Ich behelfe mir damit, zumindest die Seite mit „noindex“ zu versehen, sodass bei google-Suchen nach meinem Namen nicht als erstes gleich mein Impressum ausgespuckt wird. Anfangs wusste ich das nicht.

    Liebe Grüße,
    Sandra

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Sandra!
      Über dieses „noindex“ bin ich bei Recherchieren auch schon gestolpert, setzt man das dein einfach im HTML-Text vor die Adresse ?

      Liebe Grüße!

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      1. Du kannst es manuell im header.php-File für einzelne Seiten setzen. Oder du verwendest ein Plugin, das das für dich erledigt. Ich hatte erste Variante schon genutzt, dann aber zufällig entdeckt, dass das „All in One SEO Pack“-Plugin die komfortable Möglichkeit mitbringt u. a.NOINDEX per Checkbox je Seite/Beitrag zu setzen. Ist sicher nicht das einzige Plugin, das dies kann.

        LG,
        Sandra

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      2. Pialalama sagt:

        Das mit dem Plug-In finde ich wirklich gut! Aber leider sind Plug-Ins ja nicht für die kostenlose Versionen von WP.com möglich. Schade, dass es diese Option nicht grundsätzlich gibt. Aber danke für deinen Tipp!

        Liebe Grüße 🙂

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  5. Hallo liebe Pia,

    ich bin gerade durch die Aktion #KBiS17 auf deinen Blog aufmerksam geworden und mir gefällt es hier richtig gut!
    Ich finde es erfrischend, dass du deine Aufmerksamkeit auf ältere Werke legst und besprichst, denn auch in dem Bereich gibt es genug Bücher, die grandios sind und nicht in der Versenkung verschwinden dürfen.

    Das mit dem Impressum ist ein sehr schwieriges Thema und ich würde es auch begrüßen, wenn sich in der Hinsicht rechtlich bald mal etwas ändert bzw der heutigen Zeit angepasst wird. Das sind auf jeden Fall alles Gedanken, die wir uns die letzten Monate auch gemacht haben. Wir hatten uns intensiv darüber informiert und es gibt noch die Möglichkeit eine ladefähige Geschäftsadresse anzumieten. Dort wirst du dann auch über Post und Anrufe direkt informiert und diese dann an dich weitergeleitet. Allerdings kommen wir aus Hamburg und wir haben keine seriöse Stelle unter 100€ im Monat gefunden. Wir mussten letztendlich auch in den sauren Apfel beißen, denn mit dem Bloggen möchte man ja auch nicht mehr aufhören. Vielleicht kommt das aber für andere Blogger in Frage, in vielen kleineren Städten bekommt man das schon für 20-30€.

    Viele liebe Grüße,
    Nadine

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Nadine! Schön, dass du zu meinem Blog gefunden hast & er dir gefällt!

      Das mit diesen Anbietern von Post-Adressen habe ich jetzt auch schon ein paar Mal gesehen. Aber ich denke, dass das keine Option bleiben kann. Viele Blogger machen das rein aus Spaß, verdienen kein Geld mit ihren Beiträgen und sind wahrscheinlich auch so jung, dass sie es sich gar nicht leisten könnten. Ich habe nicht mal Lust 5 € für ein professionelleres Blog-Paket zu zahlen, dann aber mind. 20 Euro, je nach Region, zu zahlen, nur damit möglicherweise, irgendwann mal Post ankommt? Das ist doch verrückt ! 😀

      Wer weiß, vielleicht geht ja mal ein Blogger unter die Politiker und fällt in die Sparte Medien, Internet oder sonst was und es tut sich dann etwas!

      Liebe Grüße!

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  6. Jennifer sagt:

    Hi Pia,
    mir gehts ähnlich wie dir. Ich fühle mich auch ein bisschen unwohl damit, aber die Angst, abgemahnt zu werden, ist einfach größer.
    Irgendwo verstehe ich sogar die Notwendigkeit eines Impressums, denn es gibt ja auch Blogs mit ganz anderen Themen als Büchern. Aber ich geb dir voll Recht – das Gesetz ist in der Form einfach 10 Jahre zu alt und passt nicht mehr zum heutigen Internetverhalten. Die Idee, das über eine Firma laufen zu lassen und die geben die Daten dann nur an Polizei und Staatsanwaltschaft finde ich aber wirklich gut!

    Und zu minderjährigen Bloggern kann ich nur sagen: Man kann niemanden zu seinem besten zwingen. Minderjährige machen ja mitunter noch ganz andere Dinge, die zu ihrem Besten sogar verboten sind (ich sage nur Alhokol und das ist ja nicht mal sooo krass, hat man immer den Eindruck). Per se entscheidet ja auch nicht das Alter, ob man in der Lage ist, die Reichweite abzuschätzen und beispielsweise zwischen persönlichen und öffentlichen Informationen zu unterscheiden. Einen vorsichtigen Umgang mit dem Internet muss man nun einmal auch lernen…
    VG Jennifer

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Jennifer 🙂

      Im Prinzip gibt es ja auch schon die Möglichkeit über diverse Firmen Post zu Empfangen und dieser dann weiter senden zu lassen, aber nicht jeder Hobby-Blogger hat das Geld dazu, denn sowas ist natürlich nicht kostenlos. Und wer will schon Geld für so etwas zahlen, wenn wahrscheinlich niemals Post aufgrund des Blog eintreffen wird?

      Wenn es da extra ein „Impressum-Portal“ geben würde, speziell für Blogger, das wäre natürlich Ideal. Dann wären beide Seiten zufrieden.

      Liebe Grüße!

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      1. Jennifer sagt:

        Hi Pia,
        ja, wegen der Firmen hatte mein Freund sich auch schon mal informiert. Ich finde es aber prinzipiell nicht ok, dass da Firmen ihr Geld verdienen, nur damit meine Privatsphäre geschützt wird. Das sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein – auch im Netz!
        VG Jennifer

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  7. Eva sagt:

    Bei meiner „Bloggeburt“ war ich auch sehr sehr skeptisch bezüglich meiner Adresse. Wie? Meinen „realen“ Namen? Meine „echte“ Adresse? Aber ich war mir der juristischen Konsequenzen nur allzu bewusst, besonders das Thema: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

    Also Blog + Impressum und alle sind glücklich…halbwegs… ^^

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Eva 🙂

      Ich finde das Problem ist, dass viele eben nicht mal wissen, dass sie überhaupt ein Impressum benötigen. Oftmals bekommt man so etwas erst mit, wenn ein anderer Blogger einen direkt darauf aufmerksam macht oder wenn man zufällig über einen Beitrag dazu stolpert.

      Blogger-Portale sollten da schon bei einer Registrierung darauf hinweisen.

      Liebe Grüße!

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      1. Babsi sagt:

        Bei den Blogger-Portalen, bei denen ich angemeldet bin, stand bei den „Regeln für die Zusammenarbeit“ immer dabei, dass der Blog über ein Impressum mit vollständiger Adresse verfügen muss.

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      2. Pialalama sagt:

        Dann hab ich das wohl übersehen 🙂

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  8. kleinewelle sagt:

    Hallo Pia,
    das ist wirklich ein heikles Thema. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir nicht so viele Gedanken dazu gemacht habe. (Leichtsinnig?) Aber das liegt wohl daran, weil mein Mann Fotograf ist und deswegen einen gewissen Einblick in die Rechtsgrundlagen im Internet hat und das als normal ansieht. Er muss ja auch alles angeben.
    Aber du hast natürlich vollkommen recht mit deinem Text, wenn man an die falschen Leute gerät, kann man sich schon einmal ins eigene Fleisch schneiden. Das hat mich schon zum Nachdenken gebracht, aber leider müssen wir das Impressum ja angeben.
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Diana 🙂
      Danke für deinen Kommentar! Da wir ja leider keine andere Wahl haben, würde ich es jetzt nicht unbedingt als leichtsinnig ansehen, wenn man sich darüber nicht genügend Gedanken macht. Ich sehe da das Problem schon bei den Blog-Anbietern, die darauf gar nicht erst Hinweise geben, dass in D, AU & CH eine Impressumspflicht besteht, sodass Personen sich schon davor darüber bewusst sind, was ein Blog für „Konsequenzen“ haben könnte.

      Liebe Grüße!

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  9. Kerstin sagt:

    Hej Pia,
    ich habe fast von Anfang an ein Impressum in meinem Blog eingebaut.
    Ich kann deine Bedenken verstehen, doch sehe ich das Ganze etwas anders. Im Schutze der Anonymität im Internet lässt sich viel leichter etwas sagen, als von Angesicht zu Angesicht. Außerdem sind wir als Blogger Meinungsträger und Online Redakteure. Und damit muss eindeutig erkennbar sein, wer die Texte geschrieben hat.
    LG Kerstin

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Kerstin 🙂

      Ich verstehe deinen Punkt, aber ich finde es gibt auch Grenzen. Eine Adresse ist nochmal etwas ganz anderes als ein Name. Ich finde natürlich auch, dass man in seinem Namen zu seiner Meinung stehen sollte. Aber ein Name ist die eine Sache, eine Adresse nochmal ganz etwas anderes. Bei Namen weißt du WER ich bin, das ist ja auch okay. Aber bei einer Adresse, weißt du WO ich bin. Und das geht im Normalfall keinen etwas an.

      Liebe Grüße!

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    2. kleinewelle sagt:

      Hallo,
      das stimmt. Hätte ich das nicht auch irgendwo gelesen, wäre mir das sonst auch nicht so wirklich bewusst gewesen für einen Blog jetzt. Aber so habe ich einfach gedacht: Okay, wenn das so sein muss.
      Liebe Grüße
      Diana

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  10. Ascari sagt:

    Hey 🙂

    Ich habe hier bezüglich „Impressum als Grafik“ eine etwas andere Information gefunden:

    http://pusteblumeasdf.blogspot.co.at/2016/07/warum-ist-mein-buch-blog-von-der.html

    Darüber hinaus bin ich wirklich froh, in Ö zuhause zu sein, denn da wird das mit dem Impressum nicht ganz so streng ausgelegt. Kannst du in dem Artikel auch nachlesen ;).

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Pialalama sagt:

      Hallo Ascari! Vielen Dank für den Hinweis! Das ist eben immer das Problem, wenn jeder etwas anderes sagt. Aber es macht schon Sinn, dass das Bild vielleicht nicht ganz so clever ist.

      Danke für den Link! Ein wirklich toller Beitrag!

      Liebe Grüße!

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  11. Liebe Pia,
    ein wirklich interessanter Beitrag. Allerdings kann ich dir nicht in allen Punkten so ganz zustimmen. An sich gibt es schon eine Diskrepanz zwischen Datenschutz und Offenlegung im Impressum – allerdings sind die Daten im Impressum trotzdem geschützt. Sie dürfen nicht einfach von jemanden verwendet werden ohne deine Zustimmung. Und ich verstehe auch deine Vorbehalte – aber wenn wir ganz ehrlich sind findet jeder, der die Adresse von jemanden rausbekommen will sie auch irgendwo. Allein durch E-Mail Konten oder Bestellungen in Online-Shops. Ich hab dazu gerade keine Zahlen, aber würde vermuten, dass es statistisch gesehen häufiger vorkommt, dass von dort die Daten von Hackern entwendet werden, als dass jemand die Daten aus einem Blogimpressum nimmt.
    Das Impressum dient in erster Regel tatsächlich der Auskunft für den Leser, bzw. des Kunden. Allerdings gebe ich dir Recht, dass das Gesetz eventuell in Richtung von jüngeren Schreibern angepasst werden könnte – im Grunde ist es aber so, dass minderjährige ihre Eltern im Impressum stellvertretend eintragen können und die Eltern die Aufgabe haben, ihre Kinder für solche Themen zu sensibilisieren. Wie jemand oben schon geschrieben hat: Unwissenheit schützt nicht vor den Folgen. Wenn jemand anfangen möchte zu bloggen, sollte er sich über alle nötigen Schritte informieren, vor allem wenn er schon volljährig ist. Auch wenn die Anbieter nicht dazu verpflichtet sind, wäre ein Hinweis aber auf jeden Fall eine gute Idee. Übrigens habe ich auch ein Buchblogger 1×1 zu den rechtlichen Vorgaben für Blogs erstellt. Da habe ich diese Kriterien alle zusammengefasst.
    Ich kann deine Meinung absolut verstehen, es geht da vielen so. Aber wie gesagt, ich denke, dass es keinen großen Unterschied macht, da wir zu einem Großteil eh sehr transparent sind durch das Internet und einem das bewusst sein sollte, sobald man das Internet wie auch immer nutzt.
    Liebe Grüße Michi

    Gefällt 1 Person

    1. Pialalama sagt:

      Hallo Michi 🙂 Danke für deinen Kommentar!

      Die Daten im Impressum „dürfen“ zwar nicht von jedem verwendet werden, aber sie können, einfach weil jeder darauf Zugriff hat. Aber ich meinte ja hier schon, dass man dann selbst eben auf der rechtlich sicheren Seite ist. Hacker sind ja nochmal ganz was anderes! Ich rede hier von Leuten, die nicht von vorne rein meine Adresse wollen.

      Beispiel: Blogger A beschwert sich über eine Partei. Blogger B findet das absolut nicht okay und ist ein fanatischer Partei-Liebhaber. Und jetzt sieht er im Impressum zufällig: Ohh, Blogger A wohnt ja nur 15 Minuten von mir entfernt. Und am nächsten Tag hat Blogger A eine nette Botschaft in seinem Briefkasten oder auf seinem Auto… Um diese Leute geht es mir. Und diese Leute, die keine Hacker sind, sondern vielleicht eher spontan handeln, weil ihnen eine Adresse auf dem Silbertablett serviert wird, die kommen so einfach nicht an meine Adresse dran.

      Ich habe zwar nicht direkt von Kindern/ Minderjährigen gesprochen, aber ich verstehe natürlich eure Punkte! Eltern wissen nun mal nicht immer, was ihre Kinder tun. Und auch dann wissen viele Eltern nichts von einem Impressum. Klar sind die dann selbst schuld, das ist jeder, aber man sollte Kinder da besser schützen. Wie gesagt, ich finde, Blogger-Plattformen sollten schon bei einer Anmeldung darauf Hinweise geben.

      Deinen Beitrag habe ich schon einmal gelesen, hast du etwas dagegen, wenn ich ihn verlinke? 🙂

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      1. Hallo Pia,
        Ja das stimmt. Ich denke trotzdem, dass man sich in der Regel keine Sorgen machen muss, solange man keine Leser persönlich angreift, aber du hast immer mal wen Blödes dazwischen, das stimmt schon.
        Wie gesagt, wäre auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sie das machen werden, da es eigentlich nicht ihre Pflicht ist. Aber vielleicht kann man das ja mal anregen. 🙂
        Ja natürlich, sehr gerne! Danke! 🙂
        Liebste Grüße Michi

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  12. solera1847 sagt:

    Danke für den Hinweis, auf meiner Homepage habe ich das Impressum, beim Blog muss ich es noch anlegen, der Tipp mit der Bilddatei ist sehr gut! 💐

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  13. Elli sagt:

    Hi du,
    freut mich sehr, dass dich meine Tweets zum Nachdenken angeregt haben und du jetzt ein vollständiges Impressum hast. Danke für den Beitrag, er spricht sicherlich vielen aus der Seele. Im Endeffekt bleibt aber nur zu sagen: Wer Bloggen will, muss sich an das Gesetz halten. Ob das Gesetz nun sinnvoll ist oder nicht, ist eine andere Diskussion. Wie oben schon erwähnt wurde-wer deine Adresse haben möchte, findet sie auch so schnell heraus.
    Danke für den Beitrag!
    Elli

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