„Die Jury“ von John Grisham

Der erste Roman von John Grisham ist schon fast 30 Jahre alt und dürfte vielen vielleicht auch schon bekannt sein. Ich kenne den Autor zwar aus dem Bücherregal von meiner Mutter, aber „Die Jury“ war in ihrer Sammlung nicht mit dabei. Gefunden habe ich das Buch auf dem Flohmarkt und ich bin ziemlich froh darüber. Denn auch wenn meine Mutter ziemlich viele Bücher von ihm hat, wäre ich nie auf die Idee gekommen eines davon anzufassen! Das wird sich aber ändern 😉

Broschiertes Buch »Die Jury«
Quelle

Worum geht’s? Ein schwarzes Mädchen wir von zwei Rednecks vergewaltig, geschlagen und fast ermordet. Die jungen Männer werden vor das Gericht gestellt, doch das scheint dem Vater des kleinen Mädchens nicht zu reichen. Er kündigt sein Rache-Vorhaben bei dem Antwalt Jake Brigance an, welcher zwar die Polizei vorwarnt, das Schicksal der beiden Vergewaltiger damit aber nicht ändern kann. Carl Lee Haily, der schwarze Vater des 12 jährigen Vergewaltigungsopfers, erschießt die beiden Männer im Gerichtsgebäude. Es beginnt ein Prozess, der die kleine Stadt in Mississippi verändern wird. Denn schon bald mischt sich der gefürchtete Ku-Klux-Klan in die Geschehnisse ein und droht sämtlichen Beteiligten die auf der Seite von Carl Lee Haily stehen. Dieser hat sich Jake Brigance als seinen Anwalt genommen und ist fest davon überzeugt, dass er freigesprochen wird. Auch Brigance wird vom Klan bedroht und bringt durch seine Beteiligung am Fall seine Familie in Gefahr.

Wie man sich dem Titel nach denken kann, spielt die Jury eine sehr wichtige Rolle. In Amerika wird das Gerichtsurteil von einer Gruppe aus zufällig ausgewählten Menschen erteilt. Diese Jury besteht in diesem Fall fast nur aus Weißen, was natürlich einen großen Aspekt des Buches anspricht. Denn immer wieder wird betont, dass es nur zu einer Verhandlung kommt, da der Mörder ein Schwarzer und die Ermordeten zwei Weiße waren. Brigance ist sich bewusst, dass eine Jury, die kaum Schwarze enthält ein großes Problem darstellen wird.

Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen! Gerade der Einblick in das amerikanische Justizsystem macht diesen Roman für mich so gelungen. Der Roman verliert nie an Spannung und man frägt sich bis in die letzten Sekunden wie die Jury sich entscheiden wird.

Auf goodreads habe ich dem Buch 5 von 5 Sternen gegeben, was einem „großartig“ entspricht.

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